Kavallerie-Fest in Krakau (6. Oktober 1933)

Text: Simon Hadler

Im Jahr 1933 feierte man in Polen das 250-Jahr-Jubiläum des Entsatzes von Wien. In vielen Städten des Landes gab es zu diesem Anlass Umzüge, Ausstellungen und andere Veranstaltungen, der Höhepunkt war jedoch das Kavallerie-Fest am 6. Oktober in Krakau. Dabei stellte sich Józef Piłsudski in eine Reihe mit Jan III. Sobieski, dem Oberbefehlshaber der Entsatztruppen von 1683. Mit dieser Inszenierung militärischer Stärke wurde von innenpolitischen Spannungen und außenpolitischen Bedrohungen abgelenkt.

» Eine Feier für den „größten lebenden Polen“

Das Jubiläum des Entsatzes von Wien wurde in Polen, aber auch von den Diasporagemeinden in Chicago oder Paris, mit Ausstellungen, Umzügen, Gedenktafeln, Gottesdiensten oder Publikationen begangen. In Krakau feierte man den Jahrestag der Schlacht am Kahlenberg nur recht bescheiden, erst am 6. Oktober sollte der historische Erfolg angemessen erinnert werden. Die an diesem Tag stattfindende Feierlichkeit sollte sich wesentlich von anderen Sobieski-Jubiläen, wie etwa jenem im Jahr 1883 in Krakau, unterscheiden. Im Mittelpunkt stand diesmal unangefochten Marschall Józef Piłsudski, den der Krakauer Stadtpräsident Mieczysław Kaplicki bei der feierlichen Sitzung des Stadtrates als den “größten lebenden Polen” bezeichnete, der “Polen mit starker Hand regiert und eine Großmacht aufbaut” (Czas 4.10.1933: 2). Bei dieser Sitzung am 3. Oktober wurde Piłsudski auch die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen, die Benennung einer Straße nach ihm wurde bereits am 12. September beschlossen.

Die Inszenierung des Marschalls als zentrale Figur der Feierlichkeit ging jedoch nicht von der Krakauer Stadtregierung aus, sondern Piłsudski selbst hatte die Initiative dazu ergriffen und die Veranstaltung in allen Einzelheiten geplant. (Nowak 1982: 66) Im Mittelpunkt stand dabei die Parade von zwölf Kavallerie-Regimentern auf der Błonia, einer großflächigen Wiese im Westen der Stadt. Daneben gab es eine Reihe weiterer und konventionellerer Programmpunkte, mit und ohne dem Marschall: Es wurden Gedenktafeln enthüllt (gleich zwei davon in dem 1883 nach Sobieski benannten Gymnasium – eine an Sobieski und eine an Piłsudski erinnernd (Rożek 2008: 123f)), eine Ausstellung im Schloss auf dem Wawel präsentiert, Gottesdienste abgehalten (u.a. von der jüdischen Gemeinde), dem Marschall ein festlicher Empfang bereitet und ein Vortrag im Słowacki-Theater gehalten. Natürlich fehlte auch die Ehrerbietung am Grab Sobieskis in der Krypta des hl. Leonhard in der Kathedrale nicht.

» Eine Stadt putzt sich für den Ehrengast heraus

Als Józef Piłsudski am Vorabend der Jubiläumsfeier in Krakau ankam, wurde er am Bahnhof von Vertretern der Stadt empfangen und durch ein von Pfadfindern, Schützen, der Bürgerwache, der Schuljugend und von Bewohnern Krakaus gebildetes Spalier geleitet. Am Bahnhofsvorplatz hingen Fahnen mit dem polnischen Adler von Masten, die jeweils die Nummer eines Regiments trugen und mit Girlanden geschmückt waren. Drei Masten trugen Fahnen mit den Monogrammen Sobieskis, Piłsudskis und des polnischen Präsidenten Ignacy Mościcki, die Initialen der beiden ersteren leuchteten auch vom Floriantor auf dem Weg zwischen Bahnhof und Hauptmarkt. (Nowak 1982: 69) Auch die übrige Stadt wurde dekoriert, Nationalflaggen hingen an den Fassaden der Häuser und die Auslagen der Geschäfte waren geschmückt. (Czas 5.10.1933: 2) Die Sobieski-Statue im Schützengarten wurde ebenso wie die wichtigsten Gebäude der Stadt und der Kościuszko-Hügel abends beleuchtet. (Nowak 1982: 69) Militärkapellen spielten polnische, österreichische und türkische Werke aus der Zeit Sobieskis und in der ganzen Stadt läuteten die Kirchenglocken. (Czas 5.10.1933: 2)

Die offizielle Begrüßung Piłsudskis und Mościckis durch die Stadt fand im Barbakan mit einer Rede des Stadtpräsidenten Kaplicki statt. Dabei erinnerte er an die letzte große patriotische Feier in Krakau, das 500-Jahr-Jubiläum der Schlacht von Grunwald/Tannenberg im Jahr 1910, “als der polnische Adler noch nicht frei war.” Außerdem verwies er auf die Aufstände der Jahre 1794, 1831, 1863 und 1905. (Czas 6.10.1933: 5) Damit machte er mittels Rückgriff auf die Geschichte deutlich, wer auch gegenwärtig die Feinde der polnischen Nation waren, hatte sich doch die Grunwaldfeier gegen Germanisierungsbestrebungen im preußischen Teilungsgebiet gerichtet, während die Aufstände die russischen Machthaber zum Gegner hatten.

» Der Auftritt der Kavallerie und die Würdigung des Königs

Der eigentliche Festtag begann für den Marschall und den Präsidenten mit einer Messe in der Garnisonskirche, ehe man sich um 11:00 Uhr auf der Błonia zum Frühstück mit dem diplomatischen Korps traf. Piłsudski trug den höchsten militärischen Orden „Virtuti Militari“ und die Uniform der Schützen, um damit an den Unabhängigkeitskampf Polens im Ersten Weltkrieg zu erinnern. (Czas 7.10.1933: 2) Um 12:30 Uhr eröffnete Piłsudski schließlich vor angeblich 200.000 Besuchern das Kavallerie-Defilee, er nahm es stehend ab und salutierte jedem Regiment.

Nach einer knappen Stunde war die Vorführung bereits wieder zu Ende, der Marschall unterhielt sich noch mit dem französischen und dem türkischen Militärattaché und machte sich dann auf den Weg zur Kathedrale am Wawel, um Jan III. Sobieski die Ehre zu erweisen. Als er gemeinsam mit wenigen anderen Würdenträgern wie dem Krakauer Erzbischof Adam Sapieha, Vertretern der Regierung oder dem Marschall des Sejm die Krypta mit dem Sarkophag des Königs betrat, gab es 21 Salutschüsse, die Sigismund-Glocke läutete und in der Kathedrale wurde ein “Te deum” sowie das bekannte patriotische “Boże, coś Polskę” aus der Zeit der Teilungen von einem Chor gesungen. (Rożek 2008: 121) Für den treuen Anhänger Piłsudskis, General Bolesław Wieniawa-Długoszowski, der abends den Vortrag im Słowacki-Theater hielt, war dies der herrlichste Moment der gesamten Feier, die sich nicht zuletzt durch das würdevolle Ritual der Ehrerbietung von allen anderen Festlichkeiten unterschied, “keine falsche Note, keine Vulgarität, kein barocker Pathos” (Wieniawa-Długoszowski 1933: 15). Es sei bewegend gewesen, den letzten großen Heerführer Polens und denjenigen, der das Land in die Unabhängigkeit geführt hatte, an einem Ort zu sehen. Durch die Böllerschüsse schien es fast, als rührte sich sogar der König in seinem Sarg angesichts dieses erhabenen Moments. (ebd.: 15f) Der Vortrag des Generals sowie ein Empfang im Schloss bildeten den Abschluss des Feiertages. Piłsudski reiste noch am selben Abend nach Warschau zurück.

» Euphorisches mediales Echo

Die mit der Regierung sympathisierende Presse begleitete den Feiertag mit einer euphorischen Berichterstattung. Die Gazeta Polska bildete den Marschall in ihrer Ausgabe vom 7. Oktober alleine fünf Mal ab und gab sich begeistert der nationalen Deutung der Veranstaltung hin:

Die Krakauer Feier ist nicht bloß eine Feier. Sie zeigt eine Nation, wie sie entsteht, wie ihre Souveränität, Freiheit, Größe entstehen muss. Es ist eine Anleitung, dass sich das Opfer, die Dämmerung, die Bescheidenheit in die Kraft, in den machtvollsten “Faktor des Willens” verwandelt. Sie erklärt, wieso das Ansehen der Republik steigt, wieso mit jedem Tag ihre Stimme zum Schicksal der Welt mehr wiegt. (Gazeta Polska 7.10.1933: 5; Übersetzung Simon Hadler)

In Krakau, das sich während der Teilungszeit als “geistige Hauptstadt Polens” verstanden hatte und Schauplatz vieler patriotischer Festtage gewesen war, genoss man es sichtlich, wieder im Zentrum nationaler Aufmerksamkeit zu stehen. Diesen Eindruck erweckte jedenfalls der hier ansässige Ilustrowany Kuryer Codzienny:

Heute weilt in Krakau der Präsident der Republik, wohnt in Krakau der Marschall, wohnt die ganze Regierung, Generalität, die höchsten Repräsentanten der Macht und der polnischen Beamten. Außerdem alle Vertreter fremder Staaten, Botschafter, Diplomaten, Charges d’affaire… Leer sind heute die Paläste, die repräsentativen Gebäude, die großen Häuser der Hauptstadt. Heute liegt die Hauptstadt Polens in Krakau. […] Die ganze Stadt wird eine andere. Und alle Häuser. Und alle Straßen. Und wir alle. Für einen Tag. (IKC 8.10.1933: 2; Übersetzung Simon Hadler)

» „1683 und 1920 als entscheidende Daten Europas“

Józef Piłsudski versuchte mit dem Kavallerie-Fest ein Mehrfaches: Er unterstrich seine eigene Rolle als starker Mann Polens, auch ohne die ihm fehlende demokratische Legitimierung dieser Position. Dies gelang ihm einerseits durch den öffentlich inszenierten Rückhalt in der Armee und der regierungsnahen Presse, andererseits über den Rückgriff auf die Geschichte. Dabei bezog er sich nicht nur auf unterschiedliche Art und Weise auf Sobieski – schon allein das Defilee der berittenen Truppen stellte eine direkte Verbindung zu den legendären Husaren der polnischen Armee von 1683 her –, sondern ebenso auf den Kampf der polnischen Legionen im Ersten Weltkrieg und den Erfolg in der Schlacht bei Warschau (1920) gegen die Sowjetunion.

Diese Verbindungen hervorzuheben machte sich auch die Presse zur Aufgabe, indem sie sich etwa auf ausländische Zeitungen berief. So zitierte die Czas einen Artikel aus der Times, in welchem Sobieskis Sieg als die letzte große Tat des alten Polens bezeichnet wurde, die genauso entscheidend gewesen sei wie jene Piłsudskis, als er Europa vor dem Bolschewismus gerettet habe. (Czas 13.9.1933: 3) Am Tag darauf bezog man sich auf La Suisse, die ebenso “1683 und 1920 als entscheidende Daten Europas” ansah, “an denen die Zivilisation durch das militärische Genie Sobieskis und Piłsudskis gerettet wurde.” (Czas 14.9.1933: 3) Der Bezug auf den Erfolg in der Schlacht bei Warschau, der von patriotischen Polen gerne als “Wunder an der Weichsel” bezeichnet wird, wurde im Übrigen auch schon kurz vor dem Jahrestag des Wiener Entsatzes hergestellt, als in Warschau das Denkmal für die Gefallenen der Verteidigung Warschaus enthüllt wurde. (Gazeta Polska 11.9.1933: 2)

» Der Schein nationaler Einigkeit

Die Art und Weise, wie man sich 1933 an den Wiener Entsatz erinnerte, war vor allem von der damaligen innen- und außenpolitischen Situation geprägt. Denn so sehr auch mit militärischer Stärke geprotzt und Piłsudski als Führungsfigur und Soldaten-Held dargestellt wurde, so sehr sah sich das Land mit stetig mächtiger werdenden Nachbarn und inneren Spannungen konfrontiert. Oppositionelle Zeitungen wie die sozialistische Naprzód berichteten beispielsweise in den von der Zensur abgesegneten Ausgaben nur äußerst kurz angebunden über die Krakauer Feiern, ausführlich hingegen über die Berufungsverfahren in den Prozessen gegen bekannte polnische Oppositionspolitiker in Brest. (Buszko 1983: 455f) Diese wurden 1930 kurz nach der Auflösung des Parlaments inhaftiert und zu Haftstrafen von zwischen eineinhalb und drei Jahren verurteilt.

Die Misshandlungen und Schikanen während der Haftzeit in Brest, der offensichtlich politische Charakter der Anklage, der ebenso offensichtliche Bruch mit den Grundsätzen der rechtsstaatlichen Demokratie führten zu Protesten der bisher großteils Piłsudski-freundlichen Intellektuellen. Nun büßte das Regime die letzten Reste der Sympathie ein, auf die es im linken und liberalen Lager bislang zählen konnte. (Borodziej 2010: 174)

Das Kavallerie-Fest diente also durchaus auch dazu, um von der Ausschaltung der politischen Opposition abzulenken.

» Eine außenpolitische Machtdemonstration

Äußerst prekär stellte sich die Situation Polens auch außenpolitisch dar. Zum einen bedeutete nicht erst seit 1919/20 die Sowjetunion eine ernsthafte Bedrohung, die jedoch durch einen Nichtangriffspakt im Jahr 1932 vorerst entschärft werden konnte. Aktuell blickte man vor allem besorgt nach Deutschland, wo seit der Machtübernahme Hitlers mit der Aufrüstung der Armee begonnen wurde, was die bereits bestehenden Spannungen weiter erhöhte. Piłsudski befürwortete einen möglichst frühen Präventivkrieg, bekam jedoch vom verbündeten Frankreich keine ausreichende Unterstützung. Im Ilustrowany Kuryer Codzienny wurde die Situation von einem Reporter der New York Times analysiert, der Zweifel an der tatsächlichen Kampfkraft der polnischen Truppen äußerte: “Von der Bedeutung der Kavallerie wird uns erst der nächste Krieg überzeugen.” (IKC 9.10.1933: 10) Er erinnerte daran, dass es erst kürzlich wenig freundschaftliche Demonstrationen der Nationalsozialisten in der Nähe der polnischen Grenze gab und dass gerade hinsichtlich des Korridors nach Danzig große Spannungen herrschten. Er erinnerte auch an die Grenze zur Sowjetunion, wo Polen nur einige Kompanien der Grenzwache stationiert habe und sich im Kriegsfall einer halben Million Soldaten gegenübersehen würde. Das russisch-deutsche Verhältnis wiederum sei auch alles andere als herzlich und für die Russen sei ein schwaches Polen ohne Bedeutung. Er resümiert schließlich, dass ein wichtiger Grund der Veranstaltung wohl darin liege, Stärke gegenüber Polens Nachbarn zu zeigen. (ebd.)

Die Sorge gegenüber den Ambitionen des nationalsozialistischen Deutschen Reichs machte sich auch in der Berichterstattung über die Jubiläumsveranstaltung und den Deutschen Katholikentag in Wien bemerkbar. Man sah Wien – in Analogie zu 1683 – erneut belagert und unter großem psychischen und moralischen Druck durch die deutsche “nationale Revolution” stehend. Hitler würde für “einen neuen, diesmal einen germanischen Islam” kämpfen. (IKC 15.9.1933: 1f)

Nachdem schlussendlich für ein wie auch immer tatsächlich geplantes militärisches Vorgehen gegen Deutschland keine Aussicht bestand, wurde das Säbelrasseln vorerst eingestellt. 1934 unterzeichneten die Vertreter beider Länder einen Nichtangriffspakt, der gemeinsam mit dem 1932 geschlossenen Nichtangriffsvertrag mit der Sowjetunion “die Grundlage [...] der Außenpolitik Polens während der 1930er Jahre” bildete. (Kornat 2012: 69)

» Die Türkei als Freund und Vorbild

Und die Osmanen? Auch ihrer erinnerte man sich im Jahr 1933, jedoch nicht als Feinde, eher schon als ritterliche Gegner und häufig auch als Freunde. So schrieb der Direktor des Archivs alter Akte (Archiwum Akt Dawnych) Kazimierz Konarski in der Gazeta Polska, dass “die Energie und Lebendigkeit der Türkei einzigartig in der neuzeitlichen Geschichte Europas” gewesen sei. Trotz der zwischenstaatlichen Konflikte hätte es immer wieder Annäherungen zwischen den beiden Ländern gegeben, deren Folge etwa Handelswege von Danzig bis Indien im 15. Jahrhundert oder ein großer Einfluss auf die polnische Adelskultur gewesen seien. (Gazeta Polska 7.10.1933: 3) Auch die oppositionelle Naprzód betonte die lange Verbundenheit der beiden Staaten, die nur durch den habsburgischen Einfluss unterbrochen wurde. Als man erkannte, dass Russland zur größten Gefahr wurde und man zur Jagiellonischen Politik zurückkehren wollte, war es bereits zu spät. (Naprzód 10.9.1933: 5)

Ein Grund für diese betont positive Sichtweise des einstigen Gegners lag im aktuellen Verhältnis zur Türkei. Man schien den politischen Stil und die Modernisierungsbemühungen Mustafa Kemals (ab 1934 Atatürk) zu bewundern, wenn etwa General Wieniawa-Długoszowski bald nach dem Kavallerie-Fest in einem Vortrag in Warschau betonte, dass “die Türkei wieder einen würdigen Platz in der Reihe moderner Nationen eingenommen hat, wiedergeboren und stark dank der wahrlich titanischen Arbeit ihres Führers und derzeitigen Präsidenten der türkischen Republik Mustafa Kemal.” (Wieniawa-Długoszowski 1933:14) Auch der Ilustrowany Kuryer Codzienny sah die Türkei als einen Teil Europas. Sie wurde dafür gelobt, dass sie zu jenen Staaten zu zählen sei, die keine Probleme mit der Bekämpfung der Opposition habe. (IKC 12.10.1933: 5)

Im Rahmen des Kavallerie-Festes wurde die Freundschaft der beiden Staaten geradezu demonstrativ inszeniert. So waren die türkischen Vertreter die einzigen ausländischen Gäste beim Frühstück auf der Błonia und die Gazeta Polska berichtete, dass sich dort Piłsudski mit dem Chargé d’Affaires und dem Militärattaché unterhalten habe. Vom Militärorchester sei auch die türkische Hymne gespielt worden und bereits am Vortag wurde dem Militärattaché der “Polonia Restituta”-Orden 4. Klasse verliehen. (Gazeta Polska 7.10.1933: 9)

» Literatur

Borodziej, Włodzimierz (2010): Geschichte Polens im 20. Jahrhundert. München.

Buszko, Józef (1983): Politische Aspekte der Feierlichkeiten zum 200. und 250. Jahrestag des Wiener Entsatzes in Polen. In: Studia austro-polonica 3. Warszawa, Kraków. 441–456.

Czas (13.9.1933): “Times” o oswobodzeniu Wiednia przez króla Sobieskiego. 3.

Czas (14.9.1933): Rok 1683 i 1920. 3.

Czas (4.10.1933): Uroczyste posiedzenie Rady miejskiej. 2.

Czas (5.10.1933): Uroczystości 6-ego października. 2.

Czas (6.10.1933): Uroczystości 6-ego października. 5.

Czas (7.10.1933): Święto jazdy polskiej w Krakowie. 2f.

Gazeta Polska (11.9.1933): Odsłonięcie pomnika ku czci poległych obrońców Warszawy. 2.

Gazeta Polska (7.10.1933): Konarski, K[azimierz]: Ślady przeszłości. 3.

Gazeta Polska (7.10.1933): Szarża. 5.

Gazeta Polska (7.10.1933): Manifestacja przyjaźni polsko-tureckiej w Krakowie. 9.

IKC [Ilustrowany Kuryer Codzienny] (15.9.1933): Gdy skończą się uroczystości – rozpocznie się decydująca bitwa. 1f.

IKC (8.10.1933): Krakowa wielki dzień. 1f.

IKC (9.10.1933): Czego dowie się Ameryka o uroczystościach krakowskich. 10.

IKC (12.10.1933): Nowoczesna Turcja, przeniesiona na zachód. 5.

Kornat, Marek (2012): Polen zwischen Hitler und Stalin. Studien zur polnischen Außenpolitik in der Zwischenkriegszeit. Berlin.

Naprzód (10.9.1933): Odsiecz wiedeńska. 1.

Rożek, Michał (2008): Zwycięstwo Jana III Sobieskiego pod Wiedniem. Echa wiktorii. Kraków.

Wieniawa-Długoszowski, Bolesław (1933): Wzruszenia krakowskie. Odczyt wygłoszony pod powyższym tytułem w dniu 16-go pażdziernika w Sali Filharmonji w Warszawie, drukowany za zezwoleniem autora. Kraków.