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Die Website „Türkengedächtnis“ ist aus zwei aufeinander folgenden interdisziplinären Forschungsprojekten heraus entstanden:

„‘Der Türkische Säbel ist vor der Thür…‘. Zur Neubewertung von Türkenbildern in Wien“, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte und Institut für Sozialanthropologie (beide ÖAW); Finanzierung: Jubiläumsfond der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften: Förderungsschwerpunkt 2006: Wien-Identität, Gedächtnis, Kultur.

“Shifting Memories – Manifest Monuments. Memories of the ‚Turks’ and Other ‚Enemies’“, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte und Institut für Sozialanthropologie (beide ÖAW); Finanzierung: FWF (Translational-Research-Programm)

Ziel der beiden Projekte ist es, einen neuartigen Zugang zu einer Art von Denkmalen zu schaffen, die wie kaum eine andere in den Mittelpunkt politischer Propaganda und Auseinandersetzungen geriet: die ‚Türkendenkmale’. Während sich “der Türkische Säbel ist vor der Thür…” geografisch auf den Raum Wien beschränkte, wurde das Untersuchungsgebiet im Folgeprojekt “Shifting Memories” auf die von den so genannten Türkeneinfällen betroffenen Regionen Österreichs (Wien, Burgenland, Steiermark, Niederösterreich, Kärnten) sowie die Nachbarländer Ungarn, Polen, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Serbien ausgedehnt.

Die Untersuchung erstreckt sich im Wesentlichen auf das 19. und 20. Jahrhundert, die Zeit des „Denkmalkults“. Eine Analyse des Umgangs mit Denkmälern in der Vergangenheit ermöglicht eine reflexive Auseinandersetzung mit Feindbildern und macht Vorgänge, die zu ihrer Ausbildung führen, sichtbar.